Identität
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Sie wartet, aber sie weiß nicht auf wen
Roland Schimmelpfennig · 2025
Nach dem großen Bühnenerfolg von »Anthropolis« in Hamburg: Der neue Roman von Roland Schimmelpfennig Ein Soldat kehrt aus dem Krieg zurück und trifft auf dem Rummelplatz eine Frau, für die er einen riesigen gelben Stoffbären schießt. Ein Ehepaar trennt sich, während im Kinderzimmer die gemeinsame Tochter schläft. Später schlägt ein Filmproduzent einer Frau, die ein Mann ist, mit der Faust ins Gesicht. Anderswo küssen sich zwei über den Dächern der Stadt, und einen Kuss lang ist alles gut.
Songs auf Gastarbeiter
Imran Ayata
Playlist mit Musik von Gastarbeitern der ersten Generation, die nach Deutschland kamen und neben körperlicher Arbeit ein kulturelles Musikschaffen entwickelten. Ein Zeitzeugnis von künstlerischer Produktivität und Migration, dokumentiert von Kulturschaffenden der Gegenwart.
Spiegel-Titelgeschichte über Doris Dörrie
Ein SPIEGEL-Interview mit Regisseurin Doris Dörrie über den Schockmoment, als sie nach dem Erfolg ihres Films 'Männer' unverhofft ihr eigenes Gesicht auf dem SPIEGEL-Cover entdeckte. Dieser Wendepunkt markierte für sie die erzwungene Trennung zwischen ihrer öffentlichen Person und ihrem privaten Leben und veränderte ihre Sicht auf Erfolg nachhaltig.
Spiegelblicke. Perspektiven schwarzer Bewegung in Deutschland
Hadija Haruna-Oelker u.a. · 2022
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit langem mit Rassismus, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist davon überzeugt, dass wir alle etwas von den Perspektiven anderer in uns tragen. Dass wir voneinander lernen können. Und einander zuhören sollten.
Sprache und Sein
Kübra Gümüşay
Sprache und Sein untersucht die Macht von Sprache für Identität und Zugehörigkeit. Das Sachbuch erörtert, wie Sprache unser Sein prägt und Mehrsprachigkeit als gesellschaftliche Ressource verstanden werden kann.
Spuren
Ernst Bloch · 1959
Blochs Eröffnungswerk erforscht die Philosophie des Werdens und der Identitätsbildung. Der berühmte Satz „Ich bin, aber ich habe mich nicht, darum werden wir erst" formuliert das männliche Selbstbewusstsein nicht als fertiges Sein, sondern als offener Prozess des Werdens. Das Werk steht in der Tradition philosophischer Anthropologie und Geschlechterreflexion.
Stadt aus Glas
Paul Auster · 2004
Der Krimiautor Daniel Quinn kann kaum noch tiefer sinken. Nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes sieht er keinen Sinn mehr im Leben und zieht sich immer weiter in die Einsamkeit zurück. Doch da klingelt eines Nachts plötzlich das Telefon. Mit einem Mal hat Quinn völlig unerwartet einen geheimen Auftrag: Er schlüpft in die Rolle eines mysteriösen Privatdetektivs namens Paul Auster.
Stella
Takis Würger · 2019
Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss. Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: "Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt." Sie heißt Stella und ist Jüdin.
Sternstunde Philosophie (Episode mit Kim de l'Horizon)
Yves Bossart
Schweizer Philosophie-Interview-Sendung, in der führende Denker zu Themen von gesellschaftlicher Bedeutung befragt werden. Moderiert mit präziser Fragen-Kunstfertigkeit zur Vermittlung komplexer Theorien. Seltenes Gesprächsformat mit hohem intellektuellem Anspruch.
Sternstunde Philosophie – Toxische Männlichkeit
SRF
Die Schweizer Diskussionssendung hinterfragt das Phänomen der toxischen Männlichkeit mit einem Männerpsychologen. Im Fokus steht die Resouveränisierung junger Männer und ihre psychologischen Hintergründe. Eine philosophische Analyse eines zeitgenössischen Themas.
Studio Komplex
Studio Komplex ist ein kritischer Podcast, der dominante Narrative hinterfragt und gezielt Diaspora-Perspektiven einbezieht. Der Fokus liegt auf medienanalytischer Debatte durch die Linse kolonialer Geschichte und gemischter Identitäten – besonders relevant bei Großereignissen wie der Berichterstattung zum Tod der Queen.
Symposium über jüdische Auserwähltheit
Commentary Magazine
Der Artikel untersucht die jüdische Vorstellung der Auserwähltheit und ihre Bedeutung im modernen Judentum. Ein Symposium des Commentary Magazine zeigte, dass liberale und nicht-orthodoxe Rabbiner diese Konzeption zunehmend ablehnen oder kritisch hinterfragen. Der Beitrag beleuchtet die Spannung zwischen traditioneller religiöser Lehre und aufgeklärten Wertvorstellungen in der zeitgenössischen jüdischen Gesellschaft.
Tausend Serpentinen Angst
Olivia Wenzel · 2020
Longlist - nominiert für den Deutschen Buchpreis 2020 »Ich habe mehr Privilegien, als es je eine Person in meiner Familie hatte. Und trotzdem bin ich am Arsch. Ich werde von mehr Leuten gehasst, als meine Großmutter es sich vorstellen kann. Am Tag der Bundestagswahl versuche ich ihr mit dieser Behauptung 20 Minuten lang auszureden, eine rechte Partei zu wählen.« Eine junge Frau besucht ein Theaterstück über die Wende und ist die einzige schwarze Zuschauerin im Publikum.
Text von Josef Schuster in der Jüdischen Allgemeinen
Josef Schuster
Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, nimmt in diesem Meinungsbeitrag zur Czolek-Debatte Stellung. Er unterstützt öffentlich die Position von Biller gegen Czolleks Selbstdarstellung und gibt damit einer innerjüdischen Kontroverse ein offizielles Gesicht. Der Artikel behandelt Fragen von Authentizität und Repräsentation innerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.
Text über ukrainische Identität in der Taz
Lana Lux
Lana Lux schreibt in ihrem Roman über eine jüdische Protagonistin, die in der Ukraine aufwächst und sich mit Sprache, Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzt. Der Text behandelt die emotionalen und körperlichen Auswirkungen dieser Fremdheitserfahrung, einschließlich einer belasteten Mutter-Tochter-Beziehung und psychosomatischer Reaktionen wie Bulimie. Ein intimer Bericht über das Aufwachsen zwischen Kulturen und dessen Folgen für den eigenen Körper.
The Age of Social Media Is Ending
Ian Bogost
Ian Bogost analysiert in diesem Artikel das Phänomen der sozialen Medien und wie sie Millionen von Menschen dazu verführt haben, sich selbst als Prominente, Experten oder Trendsetter zu sehen. Der Medienwissenschaftler argumentiert, dass soziale Medien in ihre Bestandteile zerfallen und dass die menschliche Kapazität für diese Form der Massenkommunikation überfordert ist. Der Artikel hinterfragt grundlegend, wie Social-Media-Plattformen unser Selbstverständnis und unsere Gesellschaft verändert haben.
The Blazing World
Siri Hustvedt · 2014
LONGLISTED FOR THE BOOKER PRIZE WINNER OF THE LOS ANGELES TIMES FICTION PRIZE 'Dazzling' Sunday Times 'Truly wonderful' Daily Mail Artist Harriet Burden, consumed by fury at the lack of recognition she has received from the New York art establishment, embarks on an experiment: she hides her identity behind three male fronts who exhibit her work as their own.
The Dreamer
Dave Chappelle
Dave Chappelle's neues Stand-Up-Special "The Dreamer" wird von Podcast-Host Olli Schulz als selbstgerecht kritisiert. Chappelle setzt darin erneut auf provokative Gags gegen die Trans-Community, was Schulz als unlustig und wiederholt empfindet. Das Special verdeutlicht die anhaltende Kontroverse um Chappelle's Humor und dessen gesellschaftliche Grenzen.
The Hill We Climb
Amanda Gorman
The presidential inaugural poet--and unforgettable new voice in American poetry--presents a collection of poems that includes the stirring poem read at the inauguration of the 46th President of the United States. Gorman explores history, language, identity, and erasure through an imaginative and intimate collage.
The Locked Room
Paul Auster · 1986
"The Locked Room is the story of a writer who lacks the creativity to produce fiction. Fanshawe, his childhood friend, has produced creative work, and when he disappears the writer publishes his work and replaces him in his family. When Fanshawe disappears, leaving behind a wife, a baby and an extraordinary cache of novels, plays and poems, his boyhood friend is lured obsessively into the life that Fanshawe left behind."--Goodreads
The New York Trilogy
Paul Auster · 2012
Jeder der drei Romane der «New-York-Trilogie» wirkt zunächst wie eine klassische, spannungsgeladene Kriminalgeschichte. Alle drei ziehen den Leser mit raffiniert ausgelegten «Ködern» in ihren Bann. Aber bald scheinen die vordergründig logischen Zusammenhänge nicht mehr zu stimmen. Täter werden auf rätselhafte Weise zu Opfern, Verfolger zu Verfolgten. Schritt für Schritt wird auch der unabhängige Beobachter, ob Leser oder Detektiv, in ein Spiel mit seinen eigenen Erwartungen verstrickt.
The Road to Somewhere
David Goodhart · 2017
SUNDAY TIMES, GUARDIAN AND TELEGRAPH BOOKS OF THE YEAR 2017 'A provocative take on the UK's new tribal divisions ... a book whose timing is pitch-perfect' Andrew Marr Many Remainers reported waking up the day after the Brexit vote feeling as if they were living in a foreign country. In fact, they were merely experiencing the same feeling that many British people have felt every day for years.
The Sickness Unto Death
Søren Kierkegaard · 2011
Verzweiflung ist eine der existentiellen Grundgegebenheiten menschlichen Daseins. Kierkegaard analysiert in dem 1881 unter Pseudonym erschienenen philosophischen Klassiker diesen Zustand und interpretiert ihn in christlicher Perspektive: Die Verzweiflung ist eine Krankheit des Geistes, an der jeder Mensch leidet. Die Ausgabe dieses Spätwerks von Kierkegaard wurde vollständig durchgesehen und überarbeitet.
Theater, Theater
Katja Ebstein · 1980
Ikonischer deutschsprachiger Hit über die Dualität des Showbusiness: Künstler, die hinter der glänzenden Bühnenshow mit persönlichen Kämpfen ringen. Das Lied thematisiert die Spannung zwischen innerem Erleben und äußerer Performance – ein zeitloses Stück über die Kosten der Unterhaltung und den Zwang zur Maskerade auf der Bühne.
Tonio Kröger
Thomas Mann · 2026
In der Figur Tonio Krögers verdichtet Thomas Mann das Thema des Künstlers als Außenseiter, "der mit Notwendigkeit in die Irre" geht, weil es für ihn keinen einfachen, geraden Lebensweg gibt. Tonio steht zwischen Geist und Leben, zwischen ironischer Distanz und der sehnsüchtigen Zuwendung zu den "Gewöhnlichen", die er bewundert und zugleich beneidet.
Treibgut
Julien Green · 1998
Treibgut ist eine Neuausgabe des Romans vom deutsch-amerikanischen Schriftsteller Julien Green. Das Werk wird im Podcast als Klassiker besprochen und zeigt die literarische Bedeutung des Autors. Die Neuveröffentlichung bringt den historischen Roman einer gegenwärtigen Leserschaft näher.
Trotzdem zu Hause
Tupoka Ogette · 2026
Die bewegenden Erinnerungen von Bestsellerautorin Tupoka Ogette: »Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind ...« Alice Hasters »So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.« Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen.
Tupoka Ogettes Memoir
Tupoka Ogette
Ein literarisches Memoir über die Kindheit als Schwarzes Kind in der DDR. Das Buch eröffnet schmerzhafter Erinnerungen mit sprachlicher Sensibilität – ohne Voyeurismus oder Sensationsgier. Ein intimer Raum, um die eigene Geschichte nachzuerleben und zu verstehen.
Tätowiert von innen
Erdmöbel
Erdmöbel sind eine 1995 in Münster (Westfalen) gegründete und mittlerweile in Köln ansässige Band um den Sänger u. Songwriter Markus Berges. "krokus" kommt! http://www.youtube.com/watch?v=p5qQs92-HDk Sie bewegen sich mit ihren lyrisch verdichteten Texten, den ausgefallenen Arrangements des Produzenten Ekimas und dem expressiv-entspannten Gesangsstil von Markus Berges in einer Songwriter- und Musiziertradition amerikanischer Vorbilder. Die
Unbenannter letzter Roman
Olga Grjasnowa · 2014
Leyla wollte immer nur eins: Tanzen. Doch nach einem Unfall muss sie das Bolschoi-Theater in Moskau verlassen. Altay ist Psychiater. Nachdem sich seine große Liebe umgebracht hat, lässt er keinen Mann mehr an sich heran. Altay und Leyla führen eine Scheinehe, um ihre Familien ruhig zu stellen. Als die beiden mit Mitte Zwanzig in Berlin von vorne anfangen, tritt Jonoun in ihr Leben.
Unbenanntes Stück von Luigi Pirandello
Luigi Pirandello
Pirandellos letztes, unvollendetes Stück zeigt eine verarmte Schauspielertruppe unter Ilses Leitung, die beim Magier Cotrone Zuflucht findet. Getrieben vom Wunsch, das Vermächtnis eines verstorbenen Dichters zu erfüllen, bringt Cotrone sie zu den »Riesen vom Berge« – hart arbeitenden Menschen bei einer Hochzeit. Das fragmentarisch abgebrochene Werk sollte enden, wie Pirandello seinem Sohn erzählte: Die »Riesen« verachten die Kunst, beschimpfen und erschlagen die Schauspielerin Ilse. Der Sieg des praktischen Lebens über die Kunst bildet die tragische Pointe des Werks.
Ungleich vereint – Warum der Osten anders bleibt
Steffen Mau · 2024
Eine soziologische Analyse, die untersucht, warum Deutschland 34 Jahre nach der Wiedervereinigung strukturell unterschiedlich geblieben ist. Das Buch ergründet die bleibenden Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland in Identität, Transformationserfahrungen und politischer Entwicklung.
Unschuld
Jonathan Franzen · 2015
Die junge Pip Tyler weiß nicht, wer ihr Vater ist. Das ist keineswegs ihr einziges Problem: Sie hat Studienschulden, ihr Bürojob in Oakland ist eine Sackgasse, sie liebt einen verheirateten Mann, und ihre Mutter erdrückt sie mit Liebe und Geheimniskrämerei. Pip weiß weder, wo und wann sie geboren wurde, noch kennt sie den wirklichen Namen und Geburtstag ihrer Mutter.
Unser Teil der Stadt
Güner Balcı · 2025
Die 'Integrationsdebatte' nach Thilo Sarrazins Buch 'Deutschland schafft sich ab' offenbarte ein Paradox – eine wachsende Akzeptanz des kulturellen Pluralismus, besonders unter jüngeren Menschen, und zugleich massive kulturelle Ressentiments in der Einwanderungsgesellschaft. Der renommierte Migrationsforscher und Politikberater Klaus J. Bade beleuchtet Ursachen, Hintergründe und bedrohliche Folgen dieser paradoxen Spannung.
Verfassungspatriotismus
Dolf Sternberger · 1990
Sternbergers einflussreiches Konzept des Verfassungspatriotismus als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Aufsatz argumentiert, dass eine Verfassung emotional bindend wirken kann – statt ethnischer oder kultureller Identität. Ein abstraktes, aber fundamentales Modell für rechtsstaatliche Einigung.
Verkin
David Wagner
Autobiografisch geprägter Roman über die Begegnung mit einer türkischen Armenierin und deren Familiengeschichte vor dem Hintergrund des armenischen Völkermords. Eine persönliche Erkundung von Identität, Trauma und Versöhnung.
Verteidigung der Kindheit
Martin Walser
Roman über das Erwachsenwerden und die unvergesslichen Momente der Kindheit. Der Erzähler reflektiert sein Leben, während er versucht, die prägenden Erfahrungen seiner frühen Jahre zu verstehen und zu bewahren.
Vienna
Eva Menasse
"From the very beginning - the birth of the narrator's father in the middle of a bridge party - the reader is plunged headlong into the world of Vienna, a novel crowded with voices, characters, tragedy and joy." "The disintegration of history and identity in the twentieth century is seen through the adventures of one family - half-Jewish Viennese, split apart by the Nazi invasion and sent out into the world.
Vom Herzasthma des Exils
Ursula Krechel · 2025
Ursula Krechels Essay verbindet Flüchtlingsschicksale verschiedener Epochen – jüdische Emigranten 1933, irische Hungerflüchtlinge, vietnamesische Boat People – und hinterfragt problematische Kategorien wie „Wirtschaftsflüchtling". Der Text zeichnet sich durch sprachliche Sensibilität und empathischen Ton aus.
Vorwort über Wunder (aus einer satirischen Sammlung über die Besiedelung Israels)
Ephraim Kishon · 2004
Satire Kishons über die israelische Wahrnehmung von Wundern: Während sie anderswo Katastrophen signalisieren, sind sie in Israel alltäglich geworden. Das Werk verbindet biblische Tradition humorvoll mit der modernen israelischen Realität und Identität.
Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche
Reni Eddo-Lodge · 2019
»Dieses Buch verlangte danach, geschrieben zu werden. Es ist die Art von Buch, die eine Zukunft einfordert, in der wir solche Bücher nicht mehr brauchen. Essenziell.« Marlon James, Gewinner des Man Booker Prize 2015 Viel zu lange wurde Rassismus als reines Problem rechter Extremisten definiert. Doch die subtileren, nicht weniger gefährlichen Vorurteile finden sich dort, wo man am wenigsten mit ihnen rechnen würde – im Herzen der achtbaren Gesellschaft.
Was bleibt
Hans-Christian Schmid · 2019
Auf Wunsch seiner Mutter Gitte fährt Marko, der seit Jahren in Berlin lebt, zu seinen Eltern aufs Land. Seine Hoffnung auf ein ruhiges Wochenende im Kreis der Familie erfüllt sich nicht. Unerwartet für alle offenbart Gitte, dass es ihr nach langer psychischer Krankheit wieder gut geht. Als einziger entspricht Marko ihrer Bitte, sie von nun an als vollwertiges Mitglied der Familie zu behandeln, und bringt damit nicht nur die vermeintlich gut eingespielte Beziehung seiner Eltern aus dem Gleichgewi...
Was ist es denn? Ein Kind
Ravna Marin Siever · 2025
Warum wir selbst über unseren Namen und unser Geschlecht entscheiden können sollten: Vor fünf Jahren hatte Linus Giese sein Coming out als trans Mann. Weil er sich traute, öffentlich darüber zu sprechen, erntete er Hass – und überwältigenden Zuspruch, insbesondere von jungen Menschen. Mit seinem neuen Buch möchte er ihnen etwas zurückgeben und Mut machen für die Zukunft.
Was mache ich hier?
Maxim Biller
Maxim Biller beschreibt in seinem Buch "Der gebrauchte Jude" seine Jahre in Deutschland und insbesondere seine Zeit als Kolumnist bei der ZEIT. Seine Kolumne "Was mache ich hier?" behandelt persönliche Reflexionen über Integration, Identität und das Leben als jüdischer Autor im deutschen Sprachraum. Billers Essays bieten einen intimen Blick auf seine berufliche und persönliche Entwicklung während dieser prägenden Periode.
Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten
Alice Hasters
Ein Essay über Rassismus aus persönlicher Perspektive. Es reflektiert die Erfahrung einer Frau mit schwarzer Mutter und weißem Vater und erklärt, warum weiße Menschen sich mit diesem Thema oft unwohl fühlen. Das Buch behandelt Identitätsfragen und das Privileg, sein Anderssein verbergen zu können.
Was weiße nicht sehen
Alice Hasters · 2019
Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten – und die fängt bei einem selbst an. „Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt.
Welche Generation bist du?
Interaktiver Test von Die Zeit, der die psychologische Generationenzugehörigkeit untersucht – unabhängig vom tatsächlichen Geburtsjahrgang. Der Test hinterfragt die gängige Sortierung von Generationen nach Alter und berücksichtigt stattdessen innere Einstellungen und Verhaltensweisen. Durch verschiedene Fragen wird ermittelt, ob man eher eine Boomer-, Gen-X-, Millennial- oder Gen-Z-Mentalität hat.
Welche Generation bist du? (Test)
Der Generationentest der ZEIT hinterfragt die übliche Einteilung nach Geburtsjahr und stellt stattdessen die innere Haltung in den Fokus. Durch interaktive Fragen ermittelt er, welche Generation der Nutzer tatsächlich in sich trägt – unabhängig vom tatsächlichen Alter. Der Test zeigt, dass man beispielsweise als Boomer im Herzen Gen Z oder als Millennial mit Gen-X-Hang unterwegs sein kann.
Wenn ich einmal reich und tot bin
Maxim Biller
»Ein deutscher Philip Roth.« Michael Wise in der _Jerusalem Post_ »Ich mag keine Gedichte, sie sind mir fremd, und ich verstehe auch nichts von bisexuellen russischen Poetessen à la Marina Zwetajewa. Ich lebe jetzt anderswo, doch meine Eltern wohnen nach wie vor in dem alten Bürgerhaus am Hamburger Rotherbaum, wo wir 1974 auf unserem Weg von Moskau über Wien, Israel und New York schließlich untergekommen waren, zufrieden über jene lebensnotwendige Portion materieller Sicherheit, die Deutschland ...
Wer bin ich und wenn ja, wie viele? (Graphic Novel)
Jörg Hartmann
Graphic-Novel-Adaption von Richard David Prechts philosophischem Bestseller über Identität und Selbstwahrnehmung. Illustriert von Jörg Hartmann, eröffnet mit einer ikonischen Szene am Strand von Naxos und erzählt die zentrale Frage "Wer bin ich?" in visuellen Bildern.