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The Secretive Company That Might End Privacy as We Know It
Kashmir Hill
Ein New-York-Times-Artikel berichtet über das Startup Clearview AI, das Milliarden Gesichtsbilder aus sozialen Netzwerken gesammelt und eine Erkennungsdatenbank für Polizeibehörden aufgebaut hat. Der Beitrag erörtert die ethischen und datenschutzrechtlichen Implikationen dieser Überwachungstechnologie und die Spannung zwischen technologischem Fortschritt und individueller Privatsphäre.
The Sick Man of the Euro
Die berühmte Economist-Titelgeschichte von 1999 beschreibt Deutschlands wirtschaftliche Krise an der Jahrtausendwende, als das Land als "kranker Mann Europas" charakterisiert wurde. Der Artikel dokumentiert die Tiefpunkte der deutschen Wirtschaft, die Bundeskanzler Gerhard Schröder zur Einführung der Hartz-Reformen zwangen. Diese historische Analyse wird als Referenzpunkt für aktuelle Reformdebatten in Deutschland herangezogen.
The Silence Breakers
2017 war das Jahr des #MeToo-Bewegung, die nach Vorwürfen sexueller Übergriffe gegen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein im Oktober viral ging. Die Kampagne war jedoch das ganze Jahr über gewachsen: Im Februar deckte Susan Fowler Belästigungen bei Uber auf und inspirierte hunderte Frauen im Silicon Valley, ihre eigenen Geschichten zu teilen. Taylor Swift bezeugte im August vor Gericht, von einem DJ unsittlich berührt worden zu sein, und sieben Angestellte verklagten das Plaza Hotel in New York wegen Belästigung durch Kollegen. Unter Frauen in verschiedensten Branchen – von Landarbeiterinnen bis zu Politikerinnen in Kalifornien – entstand eine Welle von Protesten und Anzeigen, die innerhalb weniger Monate hunderte beschuldigte Männer zu Fall brachte. Die Bewegung machte sichtbar, wie weit verbreitet sexuelle Übergriffe in der Arbeitswelt sind.
The two choices that keep a midlife crisis at bay
Der Atlantic-Artikel behandelt die Mitte des Lebens nicht als Krise, sondern als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung. Er vermittelt zwei zentrale Strategien: erstens, sich auf die Gewinne und Chancen des Älterwerdens zu konzentrieren statt auf Verluste, und zweitens, vom Prinzip der Addition zum Prinzip der Subtraktion überzugehen. Der Text verbindet psychologische Erkenntnisse mit praktischen Ansätzen zur Bewältigung dieser Lebensphase.
The Washington Star
The Washington Star war eine angesehene Tageszeitung in Washington, D.C., die am Ende der 1980er Jahre ihre Geschäftstätigkeit einstellte. Ihr Zusammenbruch markierte einen bedeutenden Wendepunkt in der Medienlandschaft der Hauptstadt und führte dazu, dass die konkurrierende Washington Post viele ihrer besten Journalisten übernahm. Das Ereignis illustriert die intensiven wirtschaftlichen Herausforderungen, denen sich große amerikanische Zeitungen in jener Ära gegenübersahen.
The Witcher (Rezension)
Der Artikel erklärt, warum Netflixs Fantasy-Serie The Witcher trotz ihrer Absurdität und fantastischen Elemente funktioniert und unterhaltsam wirkt. Die Rezension des Atlantic analysiert, wie die Serie bewusst ihre eigene Übertriebenheit nutzt und dadurch paradoxerweise brillant wird. Der Kritiker zeigt auf, dass die scheinbaren Schwächen der Serie – ihre Silliness und phantastische Überdimensionierung – tatsächlich ihre größte Stärke darstellen.
The World's First TikTok War
Die New York Times analysiert die einzigartige mediale Dimension des Ukraine-Krieges als ersten „TikTok-Krieg". Der Artikel beleuchtet, wie Social-Media-Plattformen wie TikTok und Reddit ungefilterte Kriegsaufnahmen in massivem Umfang verbreiten und damit die Berichterstattung grundlegend verändern. Die beispiellose Flut visueller Inhalte stellt selbst erfahrene Journalisten vor erhebliche psychische Herausforderungen.
This is Jane Wayne
Es gibt einen Widerspruch: Der Artikel-Titel bezieht sich auf John Wayne (Western-Schauspieler), aber das Zitat und der Kontext handeln von einem Mode-Blog namens "This is Jane Wayne". Sind Titel und Zitat/Kontext korrekt zugeordnet? Falls der Artikel wirklich über John Wayne handelt, wäre eine Beschreibung: Der Artikel behandelt das Leben und die Karriere von John Wayne, einem ikonischen Western-Film-Star des 20. Jahrhunderts. Der Spiegel-Beitrag untersucht nicht nur seine legendäre Rolle als Filmcowboy, sondern beleuchtet auch seine ultrarechten politischen Überzeugungen und kontroversen Aussagen, die sein öffentliches Bild prägen.
Thomas Gottschalk Interview zum Thema Alter
Alexander Kühne
Interview mit Thomas Gottschalk im Spiegel zum Thema Altern und Generationenunterschiede. Das Interview dient als Aufhänger für das Gespräch über unterschiedliche Perspektiven auf Alter und die Beziehung zwischen jüngeren und älteren Menschen.
Thomas Hitzlsberger Coming-Out-Interview
Moritz Müller-Wirth, Carolin Emcke
Der Artikel zeigt das historische Coming-out-Interview mit dem ehemaligen Nationalspieler Thomas Hitzlsperger aus dem Jahr 2014. Darin spricht der Fußballer über seine Homosexualität, ein damals bahnbrechendes Thema im deutschen Profifußball. Das Interview löste weltweit so großes Interesse aus, dass die Server von Zeit Online zusammenbrachen.
TikTok-Trendbaiting
Auf TikTok entsteht derzeit eine Flut von erfundenen Slang-Begriffen wie „orange peel theory", „loud budgeting" oder „girl hobby", die von Creatoren bewusst geprägt werden, um viral zu gehen – nicht weil sie notwendig oder sinnvoll sind. Dies ist eine direkte Folge der beschleunigten Trend-Zyklen der Plattform, die starke Anreize schafft, ständig neue Modeerscheinungen zu produzieren und schnell wieder zu verwerfen. Während einige darin eine echte Wertschätzung für Sprache und menschliche Verbindung sehen, kritisieren andere wie die 20-jährige New Yorker Studentin Brenna Connolly diesen Trend als oberflächlich und unnötig kompliziert: Viele dieser Phänomene ließen sich einfach in normalen Sätzen beschreiben. Connolly vermutet hinter der Flut von Kunstbegriffen eine kollektive Identitätssuche, bei der das Etiketieren und Kategorisieren jeden Aspekt menschlicher Erfahrung zum Mittel der Selbstfindung geworden ist.
Til Schweiger Interview
Im großen Interview mit dem ZEITmagazin äußert sich Til Schweiger zu seinen persönlichen Krisen und beruflichen Rückschlägen der letzten Jahre. Der Schauspieler spricht offen über Fehler, Alkoholprobleme und Vorwürfe von Machtmissbrauch, mit denen er längere Zeit nicht öffentlich konfrontiert wurde. Das Interview wird auch als Beispiel für journalistische Verantwortung diskutiert.
Til-Schweiger-Interview in der Zeit
Interview mit Schauspieler Til Schweiger in der Wochenzeitung Die Zeit, in dem dieser Jan Böhmermann öffentlich mit Gewalt droht. Böhmermann kritisiert später diese redaktionelle Entscheidung und antwortet mit Gegenkritik am Zeit-Redakteur Giovanni di Lorenzo.
Time 100: The Most Important People of the Century
Das TIME Magazine stellt in dieser Juni-1999-Ausgabe eine Liste der 100 einflussreichsten Personen des 20. Jahrhunderts zusammen. Die Auswahl umfasst Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Bereichen: Sportler wie Muhammad Ali und Pelé, politische Figuren wie die Kennedys und Rosa Parks, Künstler wie Marilyn Monroe und Bruce Lee, Aktivisten wie Harvey Milk und Emmeline Pankhurst, sowie humanitäre Ikonen wie Mutter Teresa und Anne Frank. Die Liste dokumentiert damit Personen, die in den Bereichen Sport, Politik, Bürgerrechte, Kultur, Wissenschaft und Humanitarismus das 20. Jahrhundert nachhaltig geprägt haben.
Time Magazine – Planet of the Year (Cover 1988)
One generation passeth away, and another generation cometh: but the earth abideth forever. -- Ecclesiastes No, not forever. At the outside limit, the earth will probably last another 4 billion to 5...
Time Magazine Umfrage (Oktober 2006)
Der Artikel behandelt eine Umfrage des Time Magazine von Oktober 2006, bei der die Befragten nach ihrer Einstellung zum Verhältnis von Glaube und Wissenschaft befragt wurden. Das zentrale Ergebnis: 64 Prozent der Teilnehmer würden an ihrem religiösen Glauben festhalten, auch wenn dieser durch wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt würde. Die Studie dient als empirischer Beleg für die biologische Verankerung von Religiosität bei Menschen.
Titanic
Titanic, British luxury passenger liner that sank on April 14–15, 1912, during its maiden voyage, en route to New York City from Southampton, England, killing about 1,500 people. One of the most famous tragedies in modern history, it inspired numerous works of art and has been the subject of much scholarship.
Titanic-Cover (Urinierungs-Satire über den Papst)
Am Donnerstag beschäftigte sich das freiwillige Selbstkontrollorgan der Presse mit dem Juli-Cover der Titanic. 182 Beschwerden lagen dem Beschwerdeausschuss hierzu vor. Das Gremium bewertete die Leserkritik als begründet und sprach eine öffentliche Rüge gegen das Magazin aus.
Titel über Utopien und Dystopien
Thomas Assheuer
Der Artikel von Thomas Assheuer untersucht das klassische Werk "Utopia" von Thomas Morus und diskutiert die Bedeutung von utopischem Denken in der heutigen Zeit. Er argumentiert, dass Utopien als politische Hoffnungsbilder kaum noch funktionieren und dass die wichtigste Aufgabe moderner Gesellschaften darin besteht, das Schlimmste zu verhindern, anstatt bessere Welten zu entwerfen.
Titelgeschichte über Angeber
Der Artikel präsentiert ein Angeberwörterbuch und untersucht wissenschaftlich, warum Menschen – insbesondere Männer – angeben. Mit Perspektiven von Anthropologen und Psychologen, die das Verhalten auch auf genetische Wurzeln zurückführen.
Titelgeschichte über den Flynn-Effekt
Der Artikel beschäftigt sich mit dem Flynn-Effekt, dem jahrzehntelangen Anstieg der durchschnittlichen IQ-Werte, und stellt die Frage, ob dieser Trend nun stoppt oder sich umkehrt. Intelligenzforscher James Flynn argumentiert, dass wir möglicherweise einen Wendepunkt erreicht haben und die Menschheit nicht mehr intelligenter, sondern möglicherweise sogar weniger intelligent wird. Als potenzielle Ursachen werden Digitalisierung und die Nutzung von Smartphones diskutiert.
Titelgeschichte über den Weltuntergang
Malte Henk
Der Artikel untersucht, wie Menschen mit dem Wissen um existenzielle Krisen umgehen. Malte Henk verbindet die moderne Wahrnehmung des Weltuntergangs mit historischen Perspektiven wie Isaac Newtons Bibelforschung und argumentiert, dass apokalyptisches Bewusstsein jeden Moment wertvoll macht. Diese innere Haltung hilft uns, das Leben intensiver wahrzunehmen und zu schätzen.
Titelgeschichte über die Jugend von heute
Jens Jessen
Jens Jessens Titelgeschichte in der ZEIT untersucht die Jugend von heute im Generationenvergleich und enthält eine kritische Selbstreflexion älterer Generationen. Der Artikel reiht sich in eine aktuelle Welle von Babyboomer-Essays ein, die gesellschaftliche Verantwortungen und Versäumnisse hinterfragen.
Titelgeschichte über Elon Musk
Die Kinder aus der Öffentlichkeit halten? Für Elon Musk kein Thema. Ex-Partnerin Grimes hat den Milliardär dafür schon kritisiert – nun resigniert die Musikerin offenbar: »Ich vertraue nicht einmal darauf, dass das Gesetz mir hilft.«
Titelgeschichte über Fleischersatz
Der Artikel untersucht die Debatte um Fleischersatzprodukte und deren gesellschaftliche sowie politische Dimensionen. Das EU-Parlament entschied über die Definition von Wurst und regelt damit, ob alternative Produkte als solche vermarktet werden dürfen. Durch Interviews mit Ernährungssoziologin Eva Barlösius und Bestsellerautor Bas Kast beleuchtet die ZEIT sowohl die naturwissenschaftlichen als auch die kulturellen Aspekte dieser Debatte, die zwischen landwirtschaftlichen Interessen und innovativen Lebensmittelalternativen entstanden ist.
Titelgeschichte über Lachs
In diesem mythologischen Märchen wird erzählt, wie der junge Lachs – der einzige Überlebende seiner Familie – nach seiner Verwandlung in Menschengestalt seine Eltern aufsucht. Sein Vater war von Coyote, Stinktier und fünf Wölfen getötet worden, seine Mutter wird gefangen gehalten. Der Lachs stellt sich den Mördern, durchschaut ihre Lügen und bestraft sie: Er verbannt das Stinktier in die Berge und verurteilt den Coyoten, sich von Aas am Flussufer zu ernähren. Danach findet er seine Mutter bei den fünf Wölfen und überlistet diese, indem er sich in einen alten Mann verwandelt. Die Geschichte ist eine Rache- und Gerechtigkeitserzählung, in der der schwache Überlebende durch Weisheit und übernatürliche Kräfte gegen seine stärkeren Gegner triumphiert.
Titelgeschichte über Liebe im Zeitmagazin
Jochen Wegner
Der Artikel erzählt eine Liebesgeschichte von zwei Menschen, die sich auf Umwegen begegnen und zusammenkommen. Sie erleben einen schweren Schicksalsschlag bei der Familiengründung, doch der Partner muntert sie mit kleinen Gesten auf und stärkt so ihre Liebe. Ein persönliches Porträt über die Kraft von Zärtlichkeit in schwierigen Zeiten.
Titelgeschichte über Papst Franziskus als letzten Linken
Der Artikel würdigt Papst Franziskus nach seinem Tod und beleuchtet sein progressives Vermächtnis in der katholischen Kirche. Im Fokus stehen seine Reformen, sein Einsatz für soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für den globalen Süden und Frauenrechte. Der Beitrag fragt, ob Franziskus der letzte progressive Papst war und in welcher Weise er die Institution geprägt und verändert hat.
Titelgeschichte über Polyamorie
Artikel der New York Times zum Thema Polyamorie, den die Podcaster Nina Pauer und Lars Weisbrod als Recherchereferenz für ihre Sendung herangezogen haben. Der Beitrag behandelt das Konzept und die praktischen Aspekte von Beziehungsformen mit mehreren Partnern und diente als eine von mehreren journalistischen Grundlagen für die redaktionelle Auseinandersetzung mit dem Thema.
Titelgeschichte über Wunder
Tilman Prüfer
Ein Titelessay über Wunder in der Bibel und ihre Bedeutung für die heutige Zeit. Die Autorinnen Sabine Rückert und Johanna Haberer untersuchen, wo Wunder in der Bibel auftauchen und welche Lektionen wir daraus heute noch lernen können. Wunder markieren häufig Aufbrüche in neue Zeiten und werfen die zentrale Frage auf, was wir von ihnen heute halten sollten.
Titelgeschichte zum Lab-Leak / 'Das bestgehütete Geheimnis Berlins'
Die ZEIT berichtet über ein Dossier des Bundesnachrichtendienstes (BND), das einen hohen Wahrscheinlichkeitsgrad für einen Labor-Ursprung von COVID-19 nahelegt. Das Kanzleramt hielt diesen Verdacht über Jahre hinweg unter Verschluss. Der Artikel enthüllt damit eines der bestgehüteten Geheimnisse Berlins.
Tod im Rückspiegel
Der Artikel behandelt einen tragischen Fall tödlicher Raserei auf der A5, bei dem eine Autofahrerin und ihre Tochter ums Leben kamen, nachdem sie von einem Mercedes bedrängt wurden. Der Fall zeigt ein Muster gefährlicher Straßenverkehrsverstöße, die häufig nur als fahrlässige Tötung verfolgt werden. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Suche nach dem Fahrer des Luxusautos, der mit extremer Geschwindigkeit fuhr und Fahrerflucht beging.
Tod im Vorüberfahren
Sabine Rückert
Der Artikel berichtet über den Gerichtsprozess gegen einen Autobahnraser, der auf der A5 bei Karlsruhe zwei Menschen durch rücksichtsloses Fahren tötete. Gerichtsreporterin Sabine Rückert schildert den Fall mit bewusster Einbeziehung ihrer persönlichen Eindrücke aus dem Verhandlungssaal. Die Veröffentlichung löste eine außergewöhnlich große Leserreaktion aus, die die Redaktion mit einer ganzen Seite Leserbriefen dokumentierte.
Todfreunde
Sabine Rückert
Dieser Artikel erzählt die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen dem Polizeibeamten Jöris und dem Verdächtigen Debisch. Vor 25 Jahren gestand Debisch dem jungen Ermittler sechs Morde in Mönchengladbach. Der Fall wurde von Sabine Rückert recherchiert und für das Kriminalmagazin Zeitverbrechen dokumentiert, wo die Verstrickung von Täter und Ermittler im Mittelpunkt steht.
Tony Blair Interview in der Zeit
Tony Blair
Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair diskutiert in einem ZEIT-Interview sein neues Buch über erfolgreiches Regieren. Er warnt vor einer neuen politischen Ära und plädiert dafür, dass westliche Politiker proaktiv disruptive Veränderungen einleiten, um nicht selbst von ihnen überrollt zu werden. Blair betont dabei die Bedeutung von Technologiethemen wie künstlicher Intelligenz für die politische Gestaltung der Zukunft.
Torten der Wahrheit
Katja Berlin
Katja Berlins neues Buch „Wofür Frauen sich rechtfertigen müssen" ist eine Sammlung ihrer wöchentlichen ZEIT-Grafikkolumne „Torten der Wahrheit". Darin hinterfragt die Autorin mit satirischen Infografiken deutsche Debatten-Grundlagen wie die Rentenlücke, den Lehrermangel oder Quotenfrauen und analysiert vermeintliche Wahrheiten neu. Berlin enthüllt dabei Schwachstellen in Politik und Gesellschaft – ihre Grafiken wurden millionenfach im Netz geteilt. Das 160-seitige Softcover-Buch kostet 15 Euro.
Trail of Disaster (Guardian-Artikel über von der Leyen)
Guardian-Artikel über Ursula von der Leyens politische Karriere und ihre Bilanz in verschiedenen Ministerien. Der Beitrag kritisiert ihre Amtszeit als eine Serie von Skandalen und Verwüstung. Im Podcast wird er im Kontext der Pfizer-Verträge und gelöschten SMS als Beleg für problematische Handlungen der Kommissionspräsidentin herangezogen.
Träume für 2024
Edith Ohel
Edith Ohel schreibt in der ZEIT-Neujahrsausgabe 2024 über ihren Traum für das neue Jahr. Die Mutter eines von der Hamas entführten Pianisten reflektiert, wie sie trotz tiefsten Leids an Freundlichkeit und Licht festhält. Ein Beitrag, der innere Widerstandskraft angesichts von Tragödie bezeugt.
Traumhochzeit in Baden-Baden
Die Urenkelin von Verlegerin Aenne Burda und der Aristokrat leben in New York und kennen jeden Hotspot dieser Welt. Doch keiner ist für sie so magisch wie das Postkartenidyll Baden-Baden. Ein Traum mit Casino, Kurhaus und Couture!
Trottoir
Trottoir war ein deutsches Veranstaltungsmagazin, das sich auf die Förderung und Bewerbung von lokalen Künstlerauftritten spezialisierte. Das Magazin diente als Plattform für Nachwuchskünstler, um an Events und Wettbewerben wie dem Küppers-Biergarten-Wettbewerb in Köln teilzunehmen und ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Trump-Zitat über republikanische Wähler
Ein Meme verbreitet ein erfundenes Trump-Zitat von angeblich 1980 als echt. Eine Journalistin teilte es unreflektiert auf Facebook, obwohl Trump-Kritiker genau dieses Phänomen anprangern. Das zeigt ein zentrales Problem post-faktischer Zeiten: die blinde Weitergabe von Falschinformationen in sozialen Medien.
Tsundoku-Artikel
Ulrich Stock
Ulrich Stock beschreibt in seinem Artikel in der ZEIT das japanische Phänomen Tsundoku: das Kaufen von Büchern, die man nie liest. Der Redakteur beleuchtet dieses weit verbreitete Verhalten und reflektiert über die psychologischen und praktischen Gründe für ungelesene Büchersammlungen.
Twen
Twen war ein innovatives Kunstmagazin (1952-1971), das Alice Schwarzer als Jugendliche prägte. Die Lektüre des modernen Kulturmagazins, zusammen mit Zeit und Spiegel, war entscheidend für ihre Entwicklung zur leidenschaftlichen Leserin und legte den Grundstein für ihren späteren Weg zum Journalismus.
Über das Lachen
Harald Martenstein
In dieser Kolumne für das ZEITmagazin untersucht Martenstein rassistische Aspekte von Weihnachtstraditionen. Am Beispiel der Heiligen Drei Könige zeigt er auf, welche problematischen Bilder sich in etablierten Bräuchen festgesetzt haben. Der Text verbindet dabei Kritik mit Humor und regt zu einer Neubewertung von weihnachtlichen Darstellungen an.
Über den Linden
Maxim Biller
Literarische Kolumne von Maxim Biller über moralische Geschichten und Alltagsbeobachtungen. Im Unterschied zu seinen polemischen Arbeiten nutzt Biller hier einen narrativen, literarischen Erzählansatz, um Fragen der menschlichen Existenz und Ethik zu erkunden.
Ukraine-Friedensvertrag vom 15. April (Veröffentlichung)
Die New York Times veröffentlichte 2024 die vollständigen Entwürfe von Friedensverträgen aus 2022, die Russland und die Ukraine verhandelt hatten – Verhandlungsteilnehmer bestätigten deren Authentizität. Der Neutralitätsvertrag verbot der Ukraine NATO-Beitritte, begrenzte ihre Armee auf 250.000 Mann und sah Sicherheitsgarantien durch Russland, USA, Großbritannien, Frankreich und China vor. Russland forderte die Anerkennung der Krim als eigenes Territorium und Russisch als Staatssprache, Kiew lehnte beide Bedingungen ab. Der Krim-Status sollte innerhalb von 10–15 Jahren geklärt werden, und Putin sowie Zelensky sollten sich 2022 zum Abschluss treffen.
Umfrage zur Berichterstattung über Israel im Sonntagsblatt vom 20. November 2025
Umfrage aus dem Sonntagsblatt, die die öffentliche Wahrnehmung von Medienbias bei der Israel-Berichterstattung abbildet. 43 Prozent der Befragten sehen deutsche Medien als zu pro-israelisch, 31 Prozent kritisieren eine Parteinahme. Die Ergebnisse illustrieren die Diskrepanz zwischen Bevölkerungsmeinung und Medienberichterstattung zu einem gesellschaftlich umstrittenen Thema.
Ümmüt wollte auspacken
Polizisten, die Drogen nehmen und mit Dealern zusammenarbeiten? Die Staatsanwaltschaft ermittelt in einem Drogen-Skandal um das Münchner Polizeipräsidium. Jetzt stellt sich heraus: Es ist womöglich alles noch viel schlimmer als gedacht.
UN prognostiziert Katastrophe, wenn Klimawandel nicht unter Kontrolle gerät
Um die Umwelt steht es schlimmer als befürchtet: Die Temperaturen steigen weiter, Arten verschwinden immer schneller, Müllberge wachsen. Das zeigt ein UN-Bericht. Forscher warnen vor kurzsichtigen Entscheidungen. Von Linda Staude.
Unbenannter Spiegel-Beitrag über erfundene jüdische Identität
Sie wollte immer ihre Anonymität wahren und drohte mit dem Ende ihrer Karriere, sollte ihre Identität enthüllt werden. Jetzt will ein Journalist herausgefunden haben, wer die Autorin Elena Ferrante wirklich ist.